Das Wachgebiet

Die heute mit ihrem Ufer an den Nationalpark „Eifel“ grenzende Talsperre wurde Ende der dreißiger Jahre erbaut und Ende der fünfziger Jahre auf die heutige Höhe aufgestaut. Sie dient seit dieser Zeit als konstanter Nutzwasserlieferant für den Raum Düren und Jülich. Mit seinem Fassungsvermögen von ca. 205 Millionen m3 Wasser (ca. 180.000 Schwimmbadfüllungen) ist der Rursee einer der größten Stauseen Deutschlands.


Er hat bei voller Stauhöhe eine maximale Tiefe von 66 Metern und ist ca. 12 km lang. Auf Grund seiner großen Tiefe und der ihn durchfließenden Rur ist der Rursee auch während der warmen Sommertage / -monate relativ kalt. Bedingt durch seine Lage und die Form seiner Ufer ist er in erster Linie als Segelrevier und Naherholungsgebiet bekannt, denn der felsige Untergrund lädt nicht zum Baden ein. Darüber hinaus wurde das durch den Betreiber der Rurtalsperre, der Wasserverband Eifel–Rur, untersagt. Weitergehende Informationen zum Rursee finden Sie unter www.wver.de

Die Ortschafen Rurberg, Woffelsbach, Eschauel und Schwammenauel grenzen direkt an den See. Somit bieten sie mit verschiedene Cafés, Restaurants und Kioske an den Anlegern der Rurseeschifffahrt ansprechende Ausflugsziele. Diese werden von Besuchern aus der gesamten Euregio gerne aufgesucht. Informationen zur Rurseeschifffahrt finden sie unter www.rurseeschifffahrt.de

 

 

Höhepunkte am See sind das Fest „Rursee in Flammen“ sowie - aus seglerischer Sicht betrachtet - die Regatta „Blaues Band“ und die „Rursee-woche“. Weiterhin finden in verschiedenen Bootsklassen nationale wie internationale Wettfahrten statt. Von diesen Ereignissen werden auch Besucher aus entfernteren Städten wie Köln oder Düsseldorf an den Rursee gelockt.